Heilung ohne Arztbesuch
"Es ist gewiß viel "kürzer", ein Rezept zu schreiben,
als den Kranken über seine Unordnungen aufzuklären,
ihn Ernährungs- und Lebensordnung zu lehren und ihn
für die Durchführung derselben zu gewinnen."
Dr. M. Bircher-Benner:
"Vom Werden des neuen Arztes", W. Heyne Verlag, Dresden, 1938, S. 146
2. Brief an Johanna
Liebe Karoline,
es hat Dich ganz schön irritiert, dass Du die Krankheit akzeptieren sollst. Schließlich willst Du es nicht akzeptieren, Brustkrebs zu haben. Beim weiteren Lesen konntest Du es dann annehmen. Es ist halt wie mit aller Sache. Im Zusammenhang erfasst, bekommt das Einzelne eine bestimmte Bedeutung. Es wird klarer und verständlicher.
Wir können uns nur um das heilbringend kümmern, das wir akzeptiert und angenommen haben. Behalte Deine Aufmerksamkeit auf den gesunden Körper gerichtet, in dem momentan eine Störung vorliegt und Prozesse teilweise anders ablaufen als vorher. An einem Organ, in der Brust hat sich dadurch ein Tumor entwickeln können. Doch es ist keine feste und unabänderliche Sache. Es sind Prozesse, die schon jetzt, sich wieder umkehren können in Richtung Gesundheit. Du weißt, dass Deine Brust gesund war und wieder gesund sein kann. Das Wahre ist das Gesunde und das sollte man im Geist immer hochhalten und danach streben. Die Natur strebt immer nach Gesundheit und wir können sie darin unterstützen. Wir kümmern uns dabei liebevoll um unseren Körper, wie um ein krankes Kind. Doch wir sind nicht selbst das „kranke Kind“. Wir informieren uns, wenn wir nicht wissen, was es braucht, um den gesunden Zustand wiederherstellen zu können. Wir sind auch bereit, Korrekturen in unserem Leben und Lebensgewohnheiten vorzunehmen.
Bevor Du Dich für eine Therapie entscheidest, liebe Karoline, solltest Du wissen, was es für Möglichkeiten gibt. Die Schulmedizin bietet vorwiegend Operation, Chemotherapie und Bestrahlung an. Es sind alles Kampf- und Vernichtungsstrategien, wobei der gesamte Organismus stark in Mitleidenschaft gezogen und geschwächt wird. Das körpereigene Immunsystem wird gestört, das Darm-Mikrobiom zerstört, die Leber schwer belastet, die DNS angegriffen, die Nieren strapaziert, um nur einiges davon zu nennen. Es werden halt nicht nur die Krebszellen zerstört und vor allem nicht einmal alle.
Die Behandlung mit Zytostatika, also die Chemotherapie ist eine schwere Giftbelastung für den Organismus, die auf vielen Ebenen angreift, schadet und schwächt. Und wie gesagt, dabei zerstört sie bei ihrem Angriff nicht einmal alle Krebszellen, sondern nur diejenigen, die sich gerade im Status von Teilung befinden. Das sind nie alle. Viele befinden sich in einem ruhenden, schlafenden Zustand. Diese übriggebliebenen Zellen haben nun die Chance, ihre Resistenz gegen die Zytostatika aufzubauen und das tun auch viele von ihnen. Diese Krebszellen entwickeln nun eine besondere Aggressivität und Bösartigkeit und sind gewappnet für kommende Angriffe. Deshalb sind erreichte Rückbildungen des Tumors auch nie gleichzusetzen mit höherer Lebenserwartung und besserer Gesundheit.
Oft ist es so, dass spätere Chemotherapien gar nicht mehr wirken, der Tumor sich ungehindert und schamlos ausbreitet und sein zerstörerisches Werk radikal und schneller fortsetzt.
Eine Operation hat auch ihre Schwächen. Sobald der Tumor verletzt wird, haben Krebszellen die Chance, in die Blutbahn zu gelangen, wenn sie es noch nicht sind und sich auf die Eroberung von neuen Territorien zu begeben, was sie auch tun.
Schon die Biopsie, zur Entnahme einer Gewebeprobe birgt durch das Einstechen in den Tumor die Gefahr, dass sich Krebszellen lösen und auf den Weg in die Blut- und Lymphbahnen begeben.
Insgesamt werden durch die Gabe von Zytostatika schnell wachsende Zellen getötet, ob es sich dabei um Krebszellen handelt oder nicht wird dabei nicht unterschieden. Nicht einmal Krebszellen wachsen alle schnell und manche entwickeln sich eben zu resistenten Zellen.
Dr. Nasha Winters und Jess Higging Kelley sagen in ihrem Buch „Stoffwechsel in Balance – Krebs ohne Chance“ ganz klar, dass konventionelle Krebstherapien wie Chemo- und Strahlentherapie in Wirklichkeit krebserregend sind. Und das sind nicht die einzigen! Sie sagen auch, dass 90 bis 95 Prozent der Krankheitsfälle aufgrund schlechter Ernährung und Lebensweise entstehen. Nun, dass heißt doch ganz klar, dass mit einer besseren Ernährung und gesünderen Lebensweise der Prozess umgekehrt werden kann. Wir sind ja keine Kaffeemaschine, bei der ein Teil, wenn es einmal kaputt ist, auch kaputt bleiben muss. Wir sind lebende und sich stets verändernde Prozesse.
Wir wissen auch, dass Unkrautvernichtungsmittel, die auf Feldern eingesetzt werden, nicht nur etwas von uns Auserwähltes, sondern, viel, viel mehr zerstören. Gleichzeitig werden die Abwehrkräfte der Pflanze immer mehr geschwächt und das Leben im Boden gestört. Es führt zur Vergiftung und Reduzierung der nützlichen Insektenvielfalt und zur weiteren Störung des natürlichen ökologischen Gleichgewichtes. Gleichermaßen wird, wenn unserem Körper schwere Gifte zugeführt werden, wie eben bei Chemotherapie, die Homöostase im Organismus weiter gestört. Die Körperfunktionen geraten weiter aus der Balance. Die Kraft, des „Guten“ wird geschwächt und das sogenannte „Böse“ gewinnt nach Erholung an weiterer und besserer Anpassung, an Stärke.
Ich konnte im Laufe der Jahre den Abbau bei Menschen während ihrer Krebsbehandlung beobachten. Dabei konnte ich sehen, wie es ihnen nach so einer Therapie ging und beobachten, wie massiv der Körper angegriffen wurde. Eine gute Bekannte, die die Schulmedizin immer sehr geschätzt hat und vor allem ihr vertraute, sagte nach einer langen Therapiephase am Ende, kurz bevor sie starb: „Was haben die nur aus mir gemacht?“
Der Körper ist bei manchen erkrankten Menschen insgesamt nicht so stark geschädigt oder sie haben insgesamt eine sehr gute Konstitution, so dass die aufbauende und regenerierende Kraft nicht komplett verloren gegangen war und sie schienen geheilt.
Doch, wenn die Lebensweise nicht geändert wird, die alten Muster weiter herrschen, also das, was den Krebs hervorgebracht hat, nicht verändert wurde, man diesen Einflüssen noch ausgesetzt ist, ist halt die Wahrscheinlichkeit da, dass der Krebs wiederkommt. Wie sagte Heidrun Ehrhardt in ihrem Buch „Schuldmedizinisch aufgegeben! Was nun?“ doch so treffend? Ihre Worte waren ungefähr so: Wer wieder gesund geworden ist und wieder in den alten Trott geht, ist ein Trottel.
Also, ein Grundsatz sollte sein: den Körper durch Therapie nicht kaputt machen, sondern helfen, dass er aus der Entgleisung kommt. Deshalb erinnere ich gleich nochmal an den Ausspruch von dem Internisten Dr. Hans Nieper: „Die Behandlung darf den Patienten nie schwächen.“
Natürlich kann man selbst bei einer heilenden Fastenkur sich kurzzeitig geschwächt fühlen oder anderen Entgiftungsprozessen. Dies geschieht jedoch nicht durch eine Verletzung und Vergiftung von Zellen und Organen, sondern durch Lösung von Ablagerungen und Toxinen, die zum Abtransport mobilisiert werden und durch ablaufende Reparaturprozesse. Du weißt ja, beim Putzen der Wohnung hat man manchmal auch das Gefühl, dass es schlimmer aussieht als vorher. Doch ruckzuck erfährt man hinterher, dass alles sauberer und reiner ist und ein neues und besseres Wohlfühlgefühl stellt sich ein. Der Körper ist die Wohnstätte Deiner Seele und sie fühlt sich sehr wohl in einem gesunden, gut funktionierenden Körper. Nicht zu vergessen, in einem, der von Dir geliebt wird. Also, liebe Deinen Körper, egal, wie es ihm gerade geht!
Bei Chemotherapie und Bestrahlung sieht das anders aus.
Doch wofür Du Dich letztendlich auch entscheidest, so gibt es einiges, was Du in jedem Fall sofort tun kannst und der Körper profitiert davon, egal welche Therapie Du machen möchtest.
Du kannst Deine Gesundung durch gesunde, lebendige, pflanzliche Lebensmittel unterstützen. Du kannst leckere mit Enzymen, Co-Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen zum Bersten angefüllte frisch gepresste Gemüsesäfte trinken. Ich las einmal einen Beitrag, indem stand, dass eine Frau sich allein durch das Trinken von frisch gepresstem Karottensaft von Ihrem Krebs geheilt hat. Sie trank jeden Tag von 2 kg Karotten den Saft. Auch in die Therapie von Heidrun Ehrhardt gehörte Karottensaft und Rote Bete Saft täglich dazu. Bei Roter Bete denke ich gleich an Betain und Betalain mit seinen entzündungshemmenden, antioxidativen und krebsbekämpfenden Eigenschaften. Auch die Fettverdauung wird unterstützt und davon profitiert auch unser größtes Stoffwechseloragan, die Leber. Auch mit Folat, das für die Zellregeneration und Zellneubildung sehr wichtig ist, wird der Körper durch die Rote Bete gut versorgt. So haben die meisten Pflanzen für uns heilende Eigenschaften, doch es sind natürlich die wenigsten gründlich erforscht.
Ich selbst trinke zeitweise täglich Karotten- und Rote-Bete-Saft. Außerdem oft Staudenselleriesaft und überhaupt möglichst oft grüne Säfte. Deine Ernährung verbessern kannst Du, denke ich sofort, denn das schadet und vergiftet Deinen Organismus nicht, sondern dient der Entgiftung und der Regeneration. Gleichzeitig setzt Du in Dir ein Zeichen für Neuorientierung. Wie sagte doch Hippokrates bereits ca. 400 Jahre vor Christus: „Wenn du nicht bereit bist, dein Leben zu ändern, kann dir nicht geholfen werden.“
Die Entgiftung und Reinigung sind Voraussetzung, damit der Stoffwechsel wieder aus seiner Entgleisung kommt.
Wenn eine Maschine auch nur an einem wichtigen Punkt verstopft oder verschlackt ist, kann die gesamte Produktion lahm liegen.
Weiterhin kannst Du alles weglassen, was der Gesundheit mehr schadet als nutzt, allem voran Wurst, Fleisch, tierische Produkte, Zucker, Weißmehlprodukte, Transfette und überhaupt Fette, bei denen der Anteil an Omega-6-Fettsäuren zu hoch ist, also in einem ungüstigen Verhältnis zu den entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren. Salate sollten jeden Tag auf Deinem Speisezettel stehen mit vielen grünen Blättern. Gut zubereitet mit guten Kräutern schmeckt der auch ohne Salz.
Warum ohne Salz, darauf gehe ich später ein.
Das Öl sollte ein gutes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren enthalten. Leinöl weist ein sehr gutes Verhältnis auf. Es schmeckt in Salaten lecker. Dr. Johanna Budwig hatte gute Erfolge mit ihrer Krebstherapie zu verzeichnen zu der auch Leinöl gehörte. Dr. Max Gerson nahm es ebenfalls auf. Leinsamen oder Hanfsamen kannst Du Dir auch immer etwas gemahlen über Deinen Salat streuen. Winter schreibt, dass er zu den besten Stoffen für eine ausgeglichene Hormonbalance gehört. Na und ein gut funktionierendes und ausbalanciertes Hormonsystem ist für sämtliche im Organismus ablaufende Prozesse notwendig und auch, um sich im eigenen Körper wohl zu fühlen.
Inzwischen ist zwar bekannt, dass Leinöl nur die kurzkettigen Fettsäuren Alpha-Linolensäure (ALA) enthält und nicht die langkettige Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), und nur einen Teil davon in langkettige umgewandelt werden können. Doch es ist auch bekannt, dass einmal die Umwandlung entsprechend des Bedarfs vonstattengeht. Wichtig ist vor allem, die stark Omega-6 lastigen Fette zu meiden. Sie sind zwar notwendig, aber das Verhältnis zu Omega-3 ist das Entscheidende. Diese beiden essentiellen Fettsäuren wirken bei vielen Aufgaben im Stoffwechsel zusammen. Zu Störungen kommt es, wenn das Verhältnis nicht ausgewogen ist. Mein Rat, reduziere alle Omega-6-lastigen Fette.
Denn sind diese übermäßig, wird die Wandlung von ALA eingeschränkt. Das liegt daran, dass Omega-6-Fettsäuren und Oemga-3-Fettsäuren die gleichen Enzyme benötigen für ihre Umwandlung.
Auf meiner Webseite www.kueche-hitzefrei findest Du bestimmt auch Anregungen, was gesunde Ernährung anbelangt. Und Du weißt, Du kannst mich auch jederzeit fragen, was das Thema Ernährung und Entgiftung betrifft.
Du weißt auch, dass ich mich seit über 20 Jahren mit psychischen und physischen Energieblockaden beschäftige. Naja, ich kann auch sagen, dass diese mich oft beschäftigt haben, bis ich sie aufgelöst hatte. Dadurch bin ich immer mehr in die Lage gekommen, an sehr tiefe Schichten, die hartnäckig im Unterbewusstsein lagern heranzukommen. Die Übeltäter, die uns in überholten Verhaltens- und Denkmustern festhalten samt Stumpf und Stiel herauszuziehen und an diese Stelle neue Samen zu setzen, so wie es die Seele will, fördert die Heilung. Sie führt zu neuen Sichtweisen und neuem Erleben. Befreite, fließende Energie dient der Heilung!
Die ganzheitliche Herangehensweise, um ein Feld der Heilung zu schaffen ist notwendig. Das bestehende Problem sollte also von mehreren Aspekten aus betrachtet und behandelt werden. Wenn die Selbstheilungskräfte optimal arbeiten, dann kann man doch nur gesund werden. Wenn bei meiner Mutter eine Topfblume kränkelte, hat sie sie umgetopft, damit sie sich in gesunder und nahrhafter Erde erholen konnte. Die Organe müssen in einem gesunden Körpermilieu baden, um langfristig gesund sein zu können. Die Körpersäfte dürfen nicht ständig mit Schadstoffen überlastet sein, um bei ihren Aufgaben nicht zu versagen. Es ist der Stoffwechsel, der für die Gesundheit unserer Organe zuständig ist. Dieser wird von vielen Faktoren beeinflusst und all die müssen angeschaut werden. Doch auch für denjenigen, der an einer chronischen Krankheit leidet, kann es manchmal gut sein, wenn er mal sein gewohntes Umfeld komplett verlässt. Das kann zu neuen Einsichten und besseren Heilungschancen beitragen.
Du weißt, dass ich mich zeitweise über viele Jahre 100 Prozent von Rohkost ernährt habe und es auch jetzt vorwiegend so ist. Ein Iris-Diagnostiker sagte mir vor knapp 15 Jahren, dass er Krebs in meiner Iris sieht. Das war die Zeit, als ich, ca. ein halbes Jahr vorher bereits intuitiv wieder mit der Rohkosternährung begann, weil es mir gesundheitlich schlecht ging und ich auch Angst hatte. Eine Nacht war es so schlimm, dass ich mir sagte, dass ich, wenn ich die Nacht überlebe, sofort wieder mit Rohkosternährung anfange. So war es dann auch.
Ich fühlte von meiner Intuition her, dass ich nicht zum Arzt gehen sollte. Das tat ich auch so, denn mein innerer Arzt sprach plötzlich ständig zu mir. Das ist natürlich kein Rat, nicht zum Arzt zu gehen, sondern viel mehr, stets seiner Intuition zu folgen und diese schließt nichts, gar nichts aus. Alles ist möglich. Trennen und Teilen tut immer nur der Verstand.
Jeder hat diesen Ratgeber in sich, doch der Zugang ist oft versperrt. Wenn mein innerer Arzt mir sagt, ich soll zum Arzt gehen, gehe ich auch. Doch die innere Stimme ist für mich mein Herrscher über mich, über mein Ich. Die innere Stimme ist die göttliche Stimme, frei von aufgesetzten Mustern. Natürlich ist auch der Verstand bzw. die Gedanken darin immer am Plappern. Doch, wenn er ruhig ist, ruhig wie ein stiller See, dann dringt die innere Stimme zu Dir durch. Deshalb ist auch Meditation ein Heilmittel erster Güte. Doch dazu später mehr.
Es ist der Weg, den ich gegangen bin und gehe. Jeder Mensch sollte das tun, was sich für ihn auch wirklich richtig und stimmig im jeweiligen Moment anfühlt. Und Meditation ist ein Mittel, die Intuition immer klarer wahrzunehmen.
Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen gegenüber Deinem Arzt zu haben, der Dir die Diagnose stellte und einen Behandlungsweg vorschlagen will, wenn Du noch andere Meinungen hören willst.
David Servan-Schreiber schrieb in seinem Antikrebs-Buch, dass viele Patienten überrascht wären, dass verschiedene Ärzte, verschiedene Behandlungen empfehlen, obwohl es doch die gleiche Krankheit ist.
Ist ja auch logisch bei einer Krankheit, wo so viel Unklarheit über seine Vielfalt an Ursachen besteht und es auch viele unterschiedliche Herangehensweisen an die Behandlung gibt, wenn man nicht nur die Angebote der Schuldmedizin betrachtet, wo es eben selbst schon unter Onkologen unterschiedliche Meinungen gibt.
Er sagt weiter, dass kein Arzt, den er kennt, bei sich oder einem Familienmitglied den erstbesten Therapievorschlag befolgen würde, sondern die Meinung von mindestens zwei oder drei weiteren Kollegen einholen würde.
Nimm Dir Zeit für Dich, für Deine Gedanken, für Deine Gefühle. Spüre, was sich für Dich richtig und gut anfühlt. Geh hinaus in die Natur, berühre Bäume, lausche dem Gezwitscher der Vögel und schau, wie die Wolken ziehen. Das hilft, in einen Zustand von Stille zu kommen. Aus der Stille kommt Klarheit. Probiere und forsche! Die richtige Entscheidung wirst Du so im richtigen Moment treffen. Sie kommt aus Dir und nicht aus Druck und Angst.
Denke daran, dass Dein Körper im Moment eine Krankheit hervorgebracht hat. Doch das heißt nicht, dass die Krankheit Dich haben muss.
Du hast mich nach weiteren Buchempfehlungen gefragt. So möchte ich Dir heute das Buch von Lothar Hirneise „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ empfehlen. Es ist wahrlich erstaunlich, was dieser Mann an Wissen zusammengetragen hat. Er ist dafür viel in der Welt gereist und hat Kliniken und Therapiezentren aufgesucht, die sich mit Krebstherapien beschäftigen. Er hat mit vielen Ärzten, Therapeuten und Forschern gesprochen. Er zeigt auf, dass es zur Behandlung von Krebs mehr als Chemotherapien und Bestrahlungen gibt. Er selbst hat das 3- E- Programm entwickelt. Ich persönlich finde, dass das genau der richtige Ansatz ist. Die 3 E`s stehen für Ernährung, Entgiftung und Energiearbeit. Ein lesenswertes Buch!
Vielleicht verwirrt Dich das auch im Moment sehr. Einfach zu tun, was der Arzt sagt, wäre einfacher. Doch ich denke: lieber etwas verwirrt sein, als hörig eine Entscheidung zu treffen, was eigentlich keine eigene Entscheidung ist, weil man nicht gewählt hat.
Das Ganze hat Dich in ein Chaos gestürzt, doch das heißt nicht, dass es Dich zerstört.
Wie sagte Friedrich Nitzsche in seinem Zarathustra: „Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
Zum Schluss für heute habe ich noch einen Tipp für Dich. Schau Fotos von Dir durch und wähle eins, worauf Du Dich so richtig toll findest. Nimm es und rahme es ein und stelle es so auf, dass Du es immer wieder sehen kannst. Das nährt das gesunde und positive Bild von Dir und die Lebensfreude. Dass hilft wirklich! Ich habe das mal gemacht, nachdem meine Tochter zu mir sagte, wenn ich Jesus einrahme, könnte ich doch auch ein Foto von mir einrahmen. Sie mag es scherzhaft gesagt haben, aber ich tat es wirklich. Das waren sehr interessante Gefühle, die ich dabei erlebte. Dazu gehörten auch Scham und dann das darüberstehen. Naja, es hängt dann sichtbar nicht nur für einen selbst im Raum, so dass man selbst automatisch immer wieder auf sein Strahlen schaut und sich seiner Kraft erinnert. Beides kann verschüttet sein, doch geht nicht verloren.
Das Beste für Dich
Malina