Knochenwachstum
„Wie schon gesagt, ist es nicht allein der Mangel an Wirkstoff D, der zur Erscheinung der rachitischen Knochenverbildung führt, sondern es muß schon ein ganzer Komplex von Mangelerscheinungen in der Nahrung und im Lebenslauf vorhanden sein, um letztlich diese Krankheitserscheinungen hervorrufen zu können. Das Vitamin D ist doch nur ein Faktor, der notwendig ist, um das Knochenwachstum in der Längenausdehnung und anschließend daran die Kalkeinlagerungen in der richtigen Weise einzuleiten. Es müssen aber, ehe der Faktor D wirksam werden kann, naturnotwendig die übrigen Bedingungen gegeben sein.“
(Walter Sommer: „Das Urgesetz der natürlichen Ernährung“, Walter Sommer Verlag, S. 111)
Anmerkung von mir:
Jede vernüftige Aussage über Gesundheit führt immer wieder dahin, dass wir Lebensmittel zu uns nehmen müssen, die der Schöpfer für uns optimal zusammengestellt hat. Wir können davon ausgehen, soviel inzwischen über notwendige Vitamine, Mineralien, Spurenelemente usw. erforscht ist, es bleibt immer nur ein Bruchteil, der aus dem Ganzen gerissen ist. Einzelne Teile können nie das Ganze schaffen, wenn nicht ein perfekter "Architekt" da ist, der genau weiß, was, wo und wieviel davon notwendig ist und auch wie die Reihenfolge ist, in der etwas angeordnet werden muss.