Tierkörper erzeugt kein Chlorophyll

 

 „Chlorophyll (Blattgrün) wird niemals vom Tierkörper erzeugt……Dies erhalten wir in beträchtlichen Mengen durch Gemüse- und Salatverzehr. Es bildet die Basis, aus der eine große Anzahl von tierischen Pigmenten, einschließlich des Pigmentes Hämoglobin (die rote Farbe des Blutes ist durch Hämoglobin bedingt), aufgebaut wird. Da Chlorophyll die Quelle für unser Atmungspigment ist, insbesondere das lebenswichtige Hämoglobin, resultieren aus dem Ersatz von chlorophyllhaltiger Nahrung durch tierisches Eiweiß (wie es häufig bei Anämie (Blutarmut) getan wird) Schwierigkeiten. Die normale Quelle für Chlorophyll sind grüne Pflanzen, die als Nahrung verzehrt werden. Kommerzielle Produkte wie extrahiertes Chlorophyll oder synthetisches Chlorophyll, die auf dem Markt sind, sind teuer, minderwertig und unnötig. Es ist unwahrscheinlich, daß Chlorohpyll aus Pflanzen durch komplexe chemische oder andere Prozesse extrahiert (herausgezogen) werden kann, ohne es ernstlich zu schädigen. Selbst bei Blutarmut ist die grüne Pflanze, besonders in ihrem rohen Zustand, besser als alle kommerziellen Extrakte.“ S.40

Dr. Herbert M. Shelton
aus „Richtige Ernährung mit natürlicher Nahrung“
Waldthausen Verlag
 


 

Anmerkung von mir:

Während ich das schreibe, genieße ich nebenbei einen Gründrink, zubereitet aus Wildgräsern, Löwenzahn, Giersch, Brennnesseln, Lungenkraut, Huflattich, Vogelmiere und Taubnesseln und Apfel. Die grünen Kräuter entsaftete ich und den Apfel und ein Stückchen Banane und einige wenige Kräuter mixte ich. Als der Mix schön smooth war, gab ich den Kräutersaft dazu.
Es gibt Tage, da stehen mir keine Wildpflanzen zur Verfügung, dann trinke ich Weizengrassaft, den es im Grunde trotzdem im Moment fast täglich gibt.
Ich empfinde es als etwas sehr Schönes, wenn sich eine Beziehung zu der Nahrung, die ich esse zu entwickelt und das tut sie durch das bewusste Auswählen und Zubereiten. Das, wozu wir eine positive und wohltuende Beziehung wahrnehme, nährt uns.

Schon das Betrachten eines Lebensmittels im Urzustand enscheidet, ob es uns gut tun kann, ob wir uns hingezogen fühlen.
Als ich gestern über die Wiese ging und das frische Gras sah, pflückte ich mir sogleich welches und kaute es auf meinem Weg. Es war voller Saft und Süße. Diese Gräser bedürfen auch nach dem Entsaften keiner weiteren Zusätze außer frisches Quellwasser und man hat ein wunderbares Getränk, worüber sich nicht  nur der Gaumen, sondern auch die Zellen freuen und sich daran laben können.
Wenn ich bittere Kräuter, wie Löwenzahn im Saft habe, dann mag ich schon etwas Obst dabei. Dagegen schmeckt mit der Löwenzahn pur oder im Salat sehr gut und das Bittere empfinde ich keineswegs unangenehm.
Außerdem ist es mal so und mal so. Der Körper signalisiert uns schon, was er wann wie möchte.

 

 

 Selbst zu Hause sich  eine grüne essbare Oase sich zu schaffen, bringt mehrfach Gesundheit -
Freude beim Anbauen, beim Anschauen, beim Pflegen, beim Ernten und beim Zubereiten
z.B. eines Grassaftes.
Auch Milch brauchen wir nicht von der Kuh! Aus Nüssen und Samen lassen sich zauberhafte
Milchkreationen schaffen.

 

zurück